Wissenswertes aus Busbach:
Urkundliche Aufzeichnungen sind nicht mehr aufzufinden. Trotzdem kann angenommen werden,
dass der Ort zu den ältesten und die Kirche zu den frühesten in unserem Bezirk gerechnet werden kann.
Es geht die Sage um, dass Karl der Große (800-814) hier zum Bau einer ersten Kapelle beitrug.
Die Kirche Peter und Paul wurde im Jahr 1737 renoviert.
Kunsthistorisch sehenswert sind hier die Grabplatten (von Elias Räntz) an der Außenseite der Kirche
und die noch erhaltenen Seitenflügel des ehemaligen Hochaltars, der etwa im 16. Jh. entstanden ist, und der alte Taufstein.
Wissenswertes aus Neustädtlein:
Neustädtlein am Forst verdient seinen Namen mit Recht, als es in früheren Zeiten
eine von Wald gerodete "neue Stätte" war, die heute noch von großen
Forstenumgeben ist. Ein Fremder könnte sich unter dem Ortsnamen wohl
ein "neues Städtlein"vorstellen. Dem ist aber nicht so.
Vielmehr gab es bereits 1398 einen herrschaftlichen Ansitz, der von den Urkunden
so bezeichnet wird: 1398 Newenstat, 1401 Newenstettlein im Forst,
1403 Newstatt im Förstle, 1416 Newenstad an dem Forst,
1437 Newenstat im Forst, 1539 Newenstättlein im Forst, 1692 Neustettlein. 1437
gehörte Neustädtlein den Herren von Lüchau, die auch in Donndorf Güter besaßen.
Noch heute kann man im Mittelpunkt des Ortes nahe der Kirche und der großen
Linde ein Gebäude entdecken, das durch seine Zweistöckigkeit die übrigen Häuser
überragt. Markgraf Georg Wilhelm ließ hier ein Jagdschlösschen errichten über
den Grundmauern des mittelalterlichen Adelssitzes. Heute ist dieses in
Privatbesitz, und wird derzeit renoviert.