Wissenswertes aus Neustädlein/Busbach

Busbach und Neustädtlein am Forst

Die beiden Kirchengemeinden Busbach und Neustädtlein gehören seit den 1970er Jahren zusammen.

In beiden Gemeinden findet sonntäglich Gottesdienst statt. Näheres dazu finden Sie unter der Rubrik Gemeindebrief.  

 

Wissenswertes aus Busbach

 

Peter und Paul Kirche

   

Urkundliche Aufzeichnungen sind nicht mehr aufzufinden. Trotzdem kann angenommen werden, dass der Ort zu den ältesten und die Kirche zu den frühesten in unserem Bezirk gerechnet werden kann. Es geht die Sage um, dass Karl der Große (800-814) hier zum Bau einer ersten Kapelle beitrug. 

Wie viele andere Gemeinden der Gegend wurde Busbach bereits in den 1520er Jahren evangelisch.

 

 

 

 

 

Altar in Peter und Paul

   

Die Kirche Peter und Paul wurde im Jahr 1737 im Markgrafenstil renoviert. Kunsthistorisch sehenswert sind hier die  Grabplatten (von Elias Räntz) an der Außenseite der Kirche, die noch erhaltenen Seitenflügel des ehemaligen Hochaltars, der etwa im 16. Jh. entstanden ist, und der alte Taufstein.

 

 

 

 

 

 

Wissenswertes aus Neustädtlein am Forst          

                                       

Johanneskirche

Neustädtlein am Forst verdient seinen Namen mit Recht, da es in früheren Zeiten eine von Wald gerodete "neue Stätte" war, die heute noch von großen Forsten umgeben ist.

Ein Fremder könnte sich unter dem Ortsnamen wohl ein "neues Städtlein" vorstellen. Dem ist aber nicht so.

Der Ort wurde gegründet, um dort Häfner (Töpfer) anzusiedeln.

Es gab bereits 1398 einen herrschaftlichen Ansitz, der von den Urkunden so bezeichnet wird:

1398 Newenstat, 1401 Newenstettlein im Forst, 1403 Newstatt im Förstle, 1416 Newenstad an dem Forst, 1437 Newenstat im Forst, 1539 Newenstättlein im Forst, 1692 Neustettlein.

1437 gehörte Neustädtlein den Herren von Lüchau, die auch in Donndorf Güter besaßen.

 

 

Altar in der Johanneskirche

Wann die Kirche genau entstand, ist unbekannt. Sie war lange Zeit ein Ableger der Pfarrei Trumsdorf.

Erst 1652 wurde Neustädtlein eigenständige Kirchengemeinde. Die Kirche selbst wurde zu verschiedenen Zeiten renoviert und 1818 neu gebaut.

Die Kirche hat markgrafenähnliche Stilelemente, was sich besonders am Kanzelaltar zeigt. 

Noch heute kann man im Mittelpunkt des Ortes nahe der Kirche und der großen Linde ein Gebäude entdecken, das durch seine Zweistöckigkeit die übrigen Häuser überragt.

Markgraf Georg Wilhelm ließ hier ein Jagdschlösschen errichten über den Grundmauern des mittelalterlichen Adelssitzes. Heute ist dieses in Privatbesitz, und wird derzeit renoviert.